Schadengutachten

Schadengutachten

Einem Geschädigten steht es grundsätzlich frei, bei einem Unfall einen Sachverständigen seiner Wahl zur Beweissicherung und Feststellung von Schadenumfang und Schadenhöhe zu beauftragen (Schadensgutachten). Die Kosten für das Sachverständigen-Gutachten sind erstattungspflichtig und werden von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners übernommen.

Wichtig zu wissen ist in diesem Fall, dass nur eine vollständige Beweissicherung über Schadenumfang und Schadenhöhe gewährleistet, dass Ihnen als Geschädigtem die Ihnen zustehenden Schadensersatzansprüche in vollem Umfang erstattet werden.

Eine Beweissicherung gewährleistet auch, dass ein Schaden vollständig erkannt und ggf. beseitigt werden kann, und dass sich keine Unstimmigkeiten in der Schadenshöhe ergeben.

Auch beim Verkauf eines instandgesetzten Fahrzeuges ist die Tatsache eines Unfalles offenbarungspflichtig. Durch ein KFZ-Schadengutachten nebst Lichtbildern kann einem eventuellen Kaufinteressenten der genaue Schadenumfang belegt werden.

Die Höhe eines eventuellen Wertminderungsanspruches kann erst durch ein Schadengutachten belegt werden. Ohne Kfz-Sachverständigen verzichten Geschädigte häufig auf Wertminderung oder Nutzungsausfall, ohne es zu wissen. Zusätzlich ist die Beweissicherung relevant, wenn Art und Umfang der Reparaturdurchführung strittig sind.

Vorsicht Falle

Ein Fehler, den Unfallgeschädigte aus Unwissenheit häufig begehen: ihnen wird von der Versicherung des Unfallgegners nahegelegt, einen der versicherungs-eigenen Sachverständigen zu beauftragen, eventuell verbunden mit dem Hinweis, dass ein vom Geschädigten selbst beauftragter Sachverständiger nicht bezahlt würde. Das ist nicht korrekt! Im Zweifelsfall sollten Sie also auf jeden Fall selbst einen KFZ-Sachverständigen hinzuziehen: zum Beispiel uns!